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Constantin, Azubi im 3. Lehrjahr zum Industriekaufmann

Meine Abteilung:                                                                                              Export

In den folgenden Zeilen werde ich euch einen kurzen und knackigen Einblick in das Wesen des Exports und einige meiner Aufgaben dort geben,
welche schlussendlich auch von euch bearbeitet werden könnten.
Export bedeutet: Vertrieb der Produkte an Kunden über die deutsche Landesgrenze hinaus. Jedoch gehört wesentlich mehr dazu als stumpf dafür zu
sorgen, dass die Ware in das Ausland geschafft wird.
Die Neugewinnung von Kunden im Ausland, die Festigung der Attraktivität unserer Produkte bei bereits bestehenden Kunden oder die Vorstellung von
neuen Produkten, gehören genauso zum Aufgabengebiet des Exportes, wie z.B. Kundenanfragen bearbeiten, das Erstellen von Angeboten, ebenso wie
die Abwicklung der Zollthematik. Dies spielt dann eine wichtige Rolle, sobald die Produkte in ein sogenanntes Drittland (nicht EU-Mitgliedsland wie z.B. Norwegen oder Russland) exportiert werden.


Tätigkeitsablauf:
Eine Aufgabe, wäre zum Beispiel die bereits oben genannte Abwicklung der Zollpapiere. Hier muss eine genaue Abfolge von Arbeitsschritten eingehalten
werden, da in diesem Fall offizielle Zolldokumente erstellt werden, welche Voraussetzung zur Ausfuhr von Ware in das Ausland sind.
Darum beginnt der Prozess mit der Anfertigung eines Anschreibens und dem Ausfüllen eines sogenannten Zollformulars (kurz: „T-5“),
welches an die BLE („Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung“) gesendet wird. Diese Anstalt wird das Formular bearbeiten und dann
bestätigt an uns zurücksenden. Siehe da, wir haben eine nutzbare Lizenz. Mit Erhalt dieser Lizenz sind wir berechtigt, die bestellte Menge eines
Produktes in das Ausland zu vertreiben. Neben der Lizenz benötigt der Fahrer noch einige andere Unterlagen, welche wir vorbereiten und dem Fahrer
aushändigen, damit dieser problemlos sämtliche Landesgrenzen passieren kann. Bevor es allerdings los geht, begleiten wir den LKW-Fahrer zum zuständigen
Zollamt, wo der LKW begutachtet, die Vollständigkeit der Dokumente überprüft und die Freigabe zur Abfahrt erteilt wird.

Wie man sieht, ist ein fehlerfreies, genaues und gewissenhaftes Arbeiten unverzichtbar!

Aber keine Angst, so was entwickelt sich im Laufe der Zeit. Ein kleiner Tipp am Rande – immer schön Notizen machen und Fragen stellen.
Sobald ihr euch selber in der Lage befindet Eigen- und Selbstständig zu arbeiten, entwickeln sich mehr Motivation und Fleiß, welche zusammen die besten
Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung bilden!

 

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